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Immobilienpreise

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Was die aktuellen Immobilienpreise für Ihren Hausverkauf bedeuten

Immobilienpreise

Es gibt den Marktbericht der Gutachterausschüsse, einen Immobilienindex oder Kaufpreisspiegel von privaten Unternehmen, Organisationen oder von Forschungseinrichtungen und auch Immopreise von Inseratportalen. Die Grundstückpreise oder die Preise für bebaute Grundstücke und die daraus resultierenden Quadratmeterpreise für die Wohnfläche werden von vielen Seiten beleuchtet, oftmals auch grafisch attraktiv in Karten aufbereitet, wie etwa die interaktive Immobilien-Grafik des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln.

Faktoren für den Immobilienpreis und die Verkaufbarkeit

Für Sie als Verkäufer einer Immobilie sind alle diese Immobilienpreisspiegel interessant und wichtig, um den Preis und die Verkaufbarkeit Ihrer Immobilie richtig einschätzen zu können. Dies wird von mehreren generellen Faktoren beeinflusst:

  • Lage Ihrer Immobilie
    Ein altes Maklersprichwort besagt, dass vor allem die Lage Ihrer Immobilie den Verkaufspreis bestimmt. Die Antwort auf die Frage, welche drei Faktoren den Verkaufspreis bestimmt, lautet nämlich: „erstens die Lage, zweitens die Lage, drittens die Lage“. Und hierunter ist sowohl die Makrolage – also ländlicher oder städtischer Raum, Norden oder Süden, Westen oder Osten etc. – zu verstehen, als auch die Mikrolage in der Region oder Stadt – also etwa gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr, ruhige oder laute Straße, Geschäfte „des täglichen Bedarfs“ in der Nähe etc. Einen Zusammenhang zwischen dem Wertzuwachs und der Lage gibt es: In außerordentlich guten Lagen wird der Wertzuwachs kleiner ausfallen, dafür aber beständiger. In neu angesagten In-Vierteln hingegen kann er höher ausfallen, dafür ist er auch volatiler, das heißt, es kann auch rasant wieder bergab geben. Auf ganz Deutschland vereinheitlichen lässt sich also der Wertzuwachs einer Immobilie nicht. Es ist einleuchtend, dass sich bei Immobilien in München eine Wertsteigerung verzeichnen lässt, während gleichzeitig im ländlichen bayrischen Raum von Werte-Wachstum keine Rede sein kann.
  • Zinshöhe
    Ein direkter Zusammenhang besteht auch zwischen der Zinshöhe und dem Verkaufspreis. Sind die Baufinanzierungszinsen eher niedrig, steigen meist auch die Verkaufspreise für die Immobilien, weil die Nachfrage danach steigt – attraktive Lagen erzielen dann manchmal auch ungesund hohe Verkaufspreise.
  • Gesellschaftliche Situation
    In Krisenzeiten flüchten die Anleger in Gold, und eben auch in „Betongold“. Dadurch steigt die Nachfrage nach Immobilien, was wiederum die Verkaufspreise erhöht. Die Preistrends für Bestandsimmobilien können also durch viele Faktoren bestimmt werden, der Quadratmeter-Preis Ihrer Immobilie kann dadurch variieren.
  • Ausstattung und Zustand sowie Zielgruppe
    Es kann sein, dass Sie mit einem barrierefreien Einfamilienhaus auch in einer ansonsten eher unattraktiveren Lage gute Preise erzielen, einfach, weil diese Zielgruppe hier noch nicht ausreichend bedient wird. Während in der einen Stadt kleine Wohnungen schwer zu vermieten sind, sind sie vielleicht in der anderen Stadt aufgrund einer starken studentischen Nachfrage zu Höchstmieten vermietbar. Auch der generelle Zustand des Hauses beeinflusst natürlich den erzielbaren Verkaufspreis. Während aber in der einen Stadt selbst mies aussehende Immobilien zu Höchstpreisen verkauft werden, finden in anderen Regionen luxussanierte Altbauwohnungen nur schwer Käufer.

Wenn Sie sich also die Immobilienpreisentwicklung für das Jahr 2016 oder auch seit 1980, 1990 oder seit 2000, also der letzten zehn, 20 oder 30 Jahren, anschauen, dann müssen Sie immer differenzieren: Für ganz Deutschland kann es ja eine Preissteigerung gegeben haben – das bedeutet aber noch nicht, dass dies auch für den Preisspiegel ganz konkret Ihrer Immobilie gilt.

Tipp: Wertsteigerung für die Zukunft ist Spekulation

Den Wertzuwachs Ihrer Immobilie können Sie exakt nur für die Vergangenheit bestimmen. Und er ist auch nur dann ein realistischer Wert, wenn Sie genau zum ausgewählten Stichtag dann auch Ihre Immobilie zum angestrebten Preis verkaufen. Wer vorgibt, eine Wertentwicklung für die Zukunft vorhersagt, ist ein Guru oder guckt vermutlich in eine Glaskugel – viele Faktoren können sich ändern und die Situation wieder drehen. Gewisse Trends sind aber natürlich schon ausmachbar.

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