Mieten oder kaufen?

Der Rechner stellt zwei Wege gegenüber: Sie kaufen und zahlen Ihr Darlehen ab – oder Sie mieten und legen Eigenkapital und Ersparnis an. Verglichen wird das Vermögen, das Sie am Ende des Zeitraums haben.

Ihre Angaben

Kaufen

Kaufnebenkosten 11,57 % (46.280 €)

Beispielwert (Stand September 2026), kein Angebot. Ihr Zins hängt u. a. von Eigenkapital, Bonität und Zinsbindung ab.

Mieten

pro Monat, ohne Nebenkosten (die zahlen Mieter und Eigentümer gleichermaßen)

Zeitraum

Annahmen zur Entwicklung Wert 1,5 % · Miete 2,0 % · Anlage 4,0 % pro Jahr

Rücklagen für Reparaturen und Modernisierung

Was Mieter mit Eigenkapital und Ersparnis erzielen – nach Kosten und Steuern

Maklerprovision

Ihr Ergebnis

Kaufen

liegt nach 25 Jahren vorn

Als Eigentümer hätten Sie nach 25 Jahren rund 21.200 € mehr Vermögen.

Vermögen beim Kaufen
519.000 €
Vermögen beim Mieten
497.800 €
Kaufen liegt vorn
ab dem 22. Jahr
Monatliche Kosten zu Beginn
2.104 € Kaufen
1.300 € Mieten

Vermögen im Verlauf

  • Vermögen beim Kaufen
  • Vermögen beim Mieten
0 €200 T€400 T€600 T€0510152025JahreBreak-even: Jahr 22

Differenz 804 € pro Monat – wird im Modell vom Mieter angelegt.

Modellrechnung ohne Gewähr und ohne Steuern. Kaufen: Immobilienwert minus Restschuld, Kaufnebenkosten gehen verloren, Instandhaltung als Kosten. Mieten: Eigenkapital und monatliche Differenz werden zur angenommenen Rendite angelegt.

Kaufen rechnet sich? Unsere Finanzierungspartner erstellen Ihnen ein konkretes Angebot mit aktuellen Konditionen – kostenlos und unverbindlich.

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Vermögensverlauf als Tabelle
Vermögensverlauf
JahrVermögen KaufenVermögen MietenRestschuldImmobilienwert
147.175 €93.020 €358.825 €406.000 €
5104.903 €147.793 €326.011 €430.914 €
10186.886 €222.723 €277.330 €464.216 €
15281.612 €305.503 €218.481 €500.093 €
20391.403 €396.910 €147.339 €538.742 €
25519.042 €497.792 €61.336 €580.378 €

Wie der Vergleich funktioniert

Ein fairer Vergleich rechnet nicht nur Rate gegen Miete, sondern berücksichtigt auch, was mit dem nicht gebundenen Geld passiert.

  • Kaufen

    Sie setzen Ihr Eigenkapital ein, die Kaufnebenkosten sind verloren. Monatlich zahlen Sie Rate und Instandhaltung. Ihr Vermögen ist der Wert der Immobilie abzüglich der Restschuld.

  • Mieten

    Ihr Eigenkapital bleibt angelegt. Ist die Miete niedriger als die Kosten des Käufers, legen Sie die Differenz jeden Monat zusätzlich an. Ihr Vermögen ist der Wert dieser Geldanlage.

  • Entwicklung über die Zeit

    Die Miete steigt, die Rate bleibt gleich. Sobald das Darlehen abbezahlt ist, sinken die Kosten des Käufers deutlich – ab dann legt der Käufer die Differenz an.

  • Break-even

    Das Jahr, ab dem Kaufen beim Vermögen vorn liegt. Kurze Zeiträume sprechen oft für die Miete, weil sich die Kaufnebenkosten erst über die Jahre amortisieren.

Mehr als eine Rechenaufgabe

Die Annahmen entscheiden: Schon ein halber Prozentpunkt mehr Wertsteigerung oder Anlagerendite kann das Ergebnis drehen. Testen Sie deshalb unter „Annahmen zur Entwicklung“ vorsichtige und optimistische Werte.

Wichtig ist auch das Verhalten: Der Vergleich geht davon aus, dass Mieter die Differenz tatsächlich jeden Monat anlegen. Eigentum wirkt dagegen wie ein Sparzwang – die Tilgung baut Vermögen auf, ob man will oder nicht.

Nicht in Zahlen zu fassen sind Sicherheit vor Eigenbedarfskündigung, Gestaltungsfreiheit und Altersvorsorge im mietfreien Eigenheim – auf der anderen Seite die Flexibilität der Mieter bei Jobwechsel oder veränderter Familiensituation.

Häufige Fragen zu Mieten oder Kaufen

Welche Anlagerendite ist realistisch?

Das hängt von der Anlage ab. Breit gestreute Aktienfonds haben langfristig im Schnitt mehr erzielt als Tages- oder Festgeld, schwanken aber stark. Rechnen Sie nach Kosten und Steuern und prüfen Sie verschiedene Werte.

Warum wird die Instandhaltung beim Käufer berücksichtigt?

Eigentümer tragen Reparaturen und Modernisierungen selbst. Als Richtwert gelten etwa 1 % des Kaufpreises pro Jahr, bei älteren Häusern mehr. Mehr dazu im Ratgeber Instandhaltungsrücklage richtig planen.

Werden Steuern berücksichtigt?

Nein. Gewinne aus dem Verkauf selbst genutzten Eigentums sind in der Regel steuerfrei (siehe Spekulationsfrist bei Immobilien), Kapitalerträge sind dagegen steuerpflichtig. Setzen Sie die Anlagerendite deshalb nach Steuern an.

Gibt es einen Mittelweg?

Ja, zum Beispiel den Mietkauf. Chancen und Risiken erklärt unser Ratgeber Mietkauf statt Sofortkauf.

Kaufen rechnet sich für Sie?

Dann ist der nächste Schritt ein konkretes Finanzierungsangebot. Unsere Partner vergleichen die Konditionen zahlreicher Banken – kostenlos und unverbindlich.